Meine Geschichte

Meine Geschichte

Verschaffen Sie sich ein Bild von mir

An dieser Stelle möchte ich noch ein bisschen mehr über mich verraten, damit Sie sich ein besseres Bild von mir machen können. Hier erfahren Sie Interessantes über mich, was nicht in meinem Lebenslauf zu finden ist, mich allerdings zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin: Ambitioniert, ehrgeizig, belastbar, zielorientiert, zielstrebig, aufgeschlossen, ungeduldig …

Meinen Ursprung habe ich in Polen. Als ich sechs Jahre alt war, beschlossen meine Eltern nach Deutschland auszuwandern. Die erste Zeit war – ohne deutsche Sprachkenntnisse – natürlich nicht so einfach. So wie es bei Kindern ist, eine neue Sprache erlernen sie recht schnell.

Mein Auslandsaufenthalt

Mit 16 und nach der zehnten Klasse verbrachte ich ein Jahr in den USA und absolvierte an der Bellefonte High School in Pennsylvania die elfte Klasse. Ein Jahr in den USA zu verbringen, war mit 14 mein größter Wunsch und ich machte alles dafür, um mir diesen Traum zu erfüllen: kümmerte mich um ein Stipendium und um alle Formalitäten, verbesserte meine schulischen Leistungen, um nach meinem Auslandsaufenthalt gleich in die zwölfte Klasse versetzt zu werden. Nach zwei Jahren des Hinarbeitens und Vorbereitung wurde mein größter Wunsch endlich Realität.

Das Auslandsjahr hat mich persönlich weiterentwickelt und mich sehr geprägt. Ich würde heute jedem raten, diese wertvolle Erfahrung zu machen und kann es nur empfehlen.

Zurück in Deutschland konnte ich – wie vorab mit dem Schulrektor abgeklärt – in der zwölften Klasse mit meiner Schulausbildung weitermachen. Auch wenn das erste halbe Jahr ziemlich hart war und ich kurz davor stand aufzugeben, hielt ich dennoch durch und schloss mein Abitur in zwei Jahren sogar recht gut ab.

Mein erster Job nach dem Abi

Nach dem Abitur wusste ich nicht so recht, was ich studieren soll und nahm erst einmal einen Job bei Adobe Systems in Ratingen als Team-Assistentin an. Dort konnte ich die ersten wertvollen Erfahrungen im Berufsleben machen und lernte den Büroalltag kennen.

Meine Anfänge in München

2003 zog es mich nach Bayern. Ich hatte das Glück erst als Werkstudentin, später als Redaktionsassistentin beim Bayerischen Rundfunk in der Redaktion Familie anzufangen und nebenbei auch noch an der LMU Pädagogik zu studieren. Schon nach kürzester Zeit bekam ich mehr Verantwortung übertragen, unter anderem die Disposition von ca. 20 Werkstudenten für die tägliche Live-Sendung “Wir in Bayern”. Vollzeit zu arbeiten und zu studieren, konnte ich auf Dauer nicht miteinander verbinden, was mich veranlasste mein Studium abzubrechen. Für mich war allerdings zu dem Zeitpunkt schon klar, dass ich einen akademischen Abschluss noch nachholen werde.

Um nicht nur mit Abitur, aber ohne abgeschlossenes Hochschulstudium, dar zu stehen, entschied ich die Prüfung für den Ausbildungsberuf “Kauffrau für audiovisuelle Medien” bei der IHK in München abzulegen. Dazu habe ich nebenberuflich an der Business Akademie E.B.A.M. in München die nötigen theoretischen Inhalte in Form von Wochenende-Seminaren vermittelt bekommen. Durch meine Tätigkeit bei Adobe Systems und dem Bayerischen Rundfunk konnte ich die praktischen Anforderungen der IHK für die Zulassung zur Prüfung erfüllen. Um mir die Wochenend-Seminare zu finanzieren, arbeitete ich neben meinem Vollzeit-Job noch nebenbei in der Gastronomie. Nach neun Monaten legte ich die Prüfung ab und bin Kauffrau für audiovisuelle Medien.

Jahr der Erkenntnisse

Nach meinem Abschluss wollte ich mich weiterentwickeln und wechselte innerhalb des Bayerischen Rundfunks in eine andere Redaktion. Dort bekam ich die Möglichkeit, mehr Verantwortung für die kaufmännischen Abläufe in einer Redaktion zu übernehmen und mich unter anderem für die Budgetkalkulationen, Honorarabrechnungen und Vertragsausstellung zu kümmern. In dieser Zeit bemerkte ich, dass ich mehr in meinen Leben möchte, als nur als Redaktionsassistentin zu arbeiten. Da verließ ich nach einem Jahr diese Redaktion und fand eine neue Herausforderung …

Einstieg in die Online-Arbeit

2009 erhielt ich ein interessantes Angebot meiner alten Redaktion, die Sendungs-Webseite für das tägliche Nachmittagsmagazin “Wir in Bayern” inhaltlich als Online-Redakteurin zu betreuen. In einem zwei-Mann-Team setzten wir ein neues Konzept auf und legten die Struktur der Webseite fest. Zu meinen Aufgaben gehörte, den zugelieferten Content zu korrigieren, Online-Texte selbst zu verfassen, Webspecials zu planen und durchzuführen, Videos bereitzustellen. Das Webangebot von “Wir in Bayern” ist bis heute eine der erfolgreichsten Webseiten des Bayerischen Rundfunks. Der von uns eingeführte Newsletter, der wöchentlich verschickt wird, hatte innerhalb eines Jahres über 50.000 Abonnenten und ist der stärkste Newsletter des Bayerischen Rundfunks.

In dieser Zeit begann ich mich für die Webentwicklung zu interessieren, ich wollte wissen, wie Webseiten erstellt werden. Also fing ich in meiner Freizeit an, mich mit dieser Materie zu beschäftigen, nahm an Online-Tutorials teil, wälzte Bücher und recherchierte im Internet alles rund um das Thema.

Nach vier als Online-Redakteurin und meinen großem Interesse an Webentwicklung, wollte ich mich in diesem Bereich weiterentwickeln und erhielt ein Angebot von der Softwareentwicklungsabteilung. Ich zögerte nicht lang …

Neue Herausforderungen

Anfang 2013 wechselte ich in die Softwareentwicklung des Bayerischen Rundfunks.Die Hauptaufgabe der Abteilung ist es den Content auf unterschiedlichen Wegen auszuspielen, Audios und Videos zu transcodieren, Livestreams bereitzustellen. Mit den entwickelten Softwareprodukten der Abteilung arbeiten täglich mehr als 1.000 Online-Redakteure, die Webseiten generieren täglich mehr als 60.000.00 Klicks und die Newsletter erreichen mehr als eine Million User.

Zunächst arbeitete ich zeitweise im Second-Level-Support, dort lernte ich die Support-Prozesse kennen sowie die Lösungsmethoden. Den Großteil meiner Aufgaben hatte ich als Testerin der Qualitätssicherung und war Teil mehrerer agilen Entwicklungsteams. Durch meine schnelle Auffassungsgabe, arbeitete ich mich zügig in alle Produkte, die Funktionen und Schnittstellen ein. Durch meine Arbeit als Testerin hatte ich mir nach kürzester Zeit ein Expertenwissen angeeignet. Das bleibt nicht unbemerkt …

Nach kürzester Zeit wurde mir die Verantwortung des Bereiches Qualitätssicherung übertragen. Die QS ist für das Testing aller digitalen Produkte des Bayerischen Rundfunks zuständig, unter anderem mehrere Content-Management-Systeme, ein Asset-Management-System, ein E-Mail-Marketing-System usw. Nun hatte ich mein kleines drei-Mann-Team, koordinierte die Tests, erstellte Testpläne und entwickelte die Testprozesse weiter.

In dieser Zeit erweiterte ich mein Wissen in der Softwareentwicklung enorm weiter. Auf einmal war es so viel mehr als “nur” reine Webseiten, es stecken immense Prozesse dahinter, die dann das Webprodukt ausmachen. Ich bin immer noch sehr fasziniert, was online alles möglich ist.

Mein Interesse war so groß, dass ich mich entschied mein eigenes Jobportal zu programmieren … also nutze ich jede freie Minute dazu, mich weiterzuentwickeln und mein Wissen auszubauen. Dass ich mich privat mit der Materie beschäftige, half mir in der täglichen Arbeit einen besseren Überblick zu bekommen und bessere Abschätzungen geben zu können, wie groß der Aufwand zum Beispiel bei einem Bugfixing oder einer Entwicklung ist. Für mein Jobportal setzte ich mich auch mit der unternehmerischen Seite auseinander und erstellte unter anderem einen Business Plan.

Die enge Zusammenarbeit mit den Entwicklungsteam erweiterte auch mein Verständnis für komplexe Software, Schnittstellen, Importwege und Ausspielwege.

Weiterentwicklung und neue Aufgaben

Anfang 2015 gab es einen Wechsel des Abteilungsleiters. Es gab Veränderungen in den Prozessen und Abläufen, neue Programmiersprachen und Datenbanken kamen zum Einsatz. Die neue Strategie setzte vermehrt auf App-Entwicklung, welche bis heute insgesamt mehr als eine halbe Million Mal heruntergeladen wurden, auf eigenentwickelte Content-Management-Systeme und auf die Weiterentwicklung der bisher verwendeten Software-Produkte. Diese Veränderungen schlugen sich natürlich auch in meinen Bereich der Qualitätssicherung nieder und stellte uns vor neue Herausforderungen.

Den Bereich Qualitätssicherung – mit mittlerweile einem fünfköpfigen Team – leitete ich bereits seit anderthalb Jahren und auch weiterhin. Des weiteren bekam ich noch die Verantwortung für den Bereich Second-Level-Support, mit einem Team bestehend aus neun Mitgliedern, übertragen. Beide Bereiche konnte ich sehr gut miteinander kombinieren – Produkte vor dem Release bis hin zum Wartungszustand begleiten.

Im November 2015 ergriff ich noch die Chance als Produktmanagerin, Verantwortung für ein politisch nicht unkritisches App-Projekt zu übernehmen – mit einem zwölfköpfigen Team und in Zusammenarbeit mit externen Partnern. In acht Wochen konnten wir die erste Version der App termingerecht im Apple Store und Google Play Store veröffentlichen. Im Laufe der nächsten Monate arbeiteten wir in einem kleineren Team weiter an der Weiterentwicklung der Apps, sowie an einem CMS für die Inhalte.

Bis heute wurde die App Ankommen über 200.000 mal heruntergeladen und erhielt mehrere Auszeichnungen.

Abschließende Worte

Nach vier Jahren in der Softwareentwicklung und über 13 Jahren beim Bayerischen Rundfunk, entschied ich mich das Unternehmen zu verlassen, um mich beruflich wie auch persönlich weiterzuentwickeln und mich neuen Herausforderungen zu stellen. Meine Zeit beim Bayerischen Rundfunk hat mich positiv beeinflusst und geprägt. Ich hatte das große Glück meine Möglichkeiten zu nutzen und die Chancen wahrzunehmen, die mir geboten wurden. Vor allem in den letzten vier Jahre wurde mir klar, dass ich in diesem Bereich weiterarbeiten möchte.

Persönliche, berufliche und fachliche Weiterentwicklung ist mir sehr wichtig. Um mich fachlich weiterzuentwickeln und weiterzubilden, fing ich im März 2016 mit dem Studium Business Administration an der FOM Hochschule für Ökonomie und Management an. Des weiteren besuche ich regelmäßig Meet ups in München zu den Themen agile Softwareentwicklung, Webdevelopment, Projektmanagement, Führung und Entrepreneuring.

Ich freue mich auf neue interessante, spannende und herausfordernde Aufgaben, die mein Potential fördern und fordern. Ich möchte meine Erfahrungen teilen, mich in neue Bereiche einarbeiten und am Erfolg meines neues Unternehmens teilhaben und aktiv mit beeinflussen.